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Feiertag geschlossen

Die Geschichte

Das fünfstöckige Haus am Beginn der Hamburgerstraße ist mit seinen mächtigen Giebelaufbauten und Eckkuppeln kaum zu übersehen. Das Architekten- und Maurermeisterduo Adolf Oberländer und Rudolf Krausz entwarfen das Zinshaus 1902 getreu der späthistorischen Meinung, die völlige Asymmetrie in der Anordnung der Erker, Balkone und Giebel schaffe eine „malerische Ansicht“.

Von 1959 bis 1992 beherbergte das Erdgeschoß das Gasthaus Brauneis, danach standen die Räume des heutigen Lokals leer. 1999 ließ die gelernte Soziologin Traude Horvath aufwendig und liebevoll umbauen und eröffnete im Dezember das moderne und urbane Gasthaus Horvath. Ihre Küche spannte den Bogen zwischen „dem neuen und dem alten Österreich“. 2003 wurde das Gebäude aus Mitteln des Altstadterhaltungsfonds renoviert.

Im Februar 2007 übernahm Michel-Alexander Atietalla das Horvath. Seit 16 Jahren ist er erfolgreich in der IT-Branche tätig (www.netpoint.at), die Gastronomie ist seine Leidenschaft. So bewies er sein Können vor dem Horvath schon im La Marée in Döbling.

Mit großem Respekt vor den Leistungen seiner Vorgängerin formte er das Horvath langsam zu dem Café-Restaurant, als das es sich heute präsentiert: Mit einer jungen Küche, die den kreativen Bogen zwischen liebevoller Wiener Küche zu mediterranen Spezialitäten spannt.  Ein neues Logo, das im Sommer 2008 eingeführt wurde, brachte frischen Wind: Das Horvath-Fenster steht nicht nur stellvertretend für die ganze architektonische Schönheit des Hauses an der Wienzeile, sondern soll uns auch Motto sein:

Das Horvath-Team ist offen für Neues, ob kulinarische Kreationen, außergewöhnliche Kochkurse oder gemütlicher Sonntags-Brunch.